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Was ist eine "Glühlampe"?

Die Glühlampe (manchmal auch “elektrische Lampe” oder “Glühbirne” genannt) nutzt eine Wendel, die zur Lichtproduktion zum Glühen gebracht wird (diesen Prozess nennt man thermale Strahlung). Die Wendel besteht meist aus Wolfram und wird durch die Durchleitung von Strom zum Glühen gebracht. Weil die Glühwendel einen elektrischen Widerstand darstellt, wird die elektrische Energie in Wärme und Licht umgewandelt. Eine Glühlampe bietet wegen der verwendeten Wolfram-Wendel eine große Flexibilität im Design.

ZORN bedient sich der Eigenschaften des Wolframs, um Glühlampen für Präzisionsanwendungen, die eine sehr genaue Wiederholbarkeit in den elektrischen und lichttechnischen Werten haben. Ebenso um die Parameter, wie eine bestimmte Farbtemperatur, extreme Helligkeit oder eine lange Lebenszeit der Lampe zu erreichen.

Die Glühwendel ist in einem Glasgehäuse in einem Vakuum, einer Edelgas- oder einer Halogengas-Atmosphäre eingeschmolzen. Die Gasatmosphäre dient dem Ziel, die Brennzeit (Lebensdauer) einer Lampe zu verlängern und/oder ihre Helligkeit zu erhöhen. Durch die Auswahl des Gases wird die Abdampfung der Glühwendel reduziert.

Die Wahl des richtigen Glases ist von der spezifischen Anwendung abhängig, das heißt bei Spektralmessungen werden unter Umständen andere Gläser eingesetzt als bei Lampen, welche sterilisierbar sein müssen.